Peter Bürger über den Umgang mit den Avantgardebewegungen
| What | Radio Show |
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| When |
2011-02-07 from 10:30 to 12:00 |
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Gespräch und Vortrag mit dem Literaturwissenschaftler Peter Bürger am 7. Oktober 2010 in Weimar. Ein Mitschnitt von Radio Corax aus Halle. Peter Bürger wurde 1936 in Hamburg geboren. Er lehrte von 1971 bis 1998 Literaturwissenschaft und ästhetische Theorie an der Universität Bremen. Den geheimen Mittelpunkt seiner Arbeiten zur ästhetischen Theorie, deren bekannteste die in viele Sprachen übersetzte "Theorie der Avantgarde" (Suhrkamp 1974, 1992) ist, bildet Hegels Satz vom Ende der Kunst. In seinen späteren Veröffentlichungen, dem Essay-Buch "Das Denken des Herrn" (Suhrkamp 1992) und der Theorie-Fiktion "Die Tränen des Odysseus" (Suhrkamp 1993) geht er 'postmodernen' Autoren wie Bataille, Blanchot, Lacan und Foucault nach, die das Kritikpotential der Kunst dem philosophischen Gedanken zubringen, und lässt sich auf Texte ein, die die Grenzen zwischen Philosophie und Literatur in Frage stellen. Weiters erschien von ihm "Ursprung des postmodernen Denkens" (Velbrück 2000) sowie "Das Verschwinden des Subjekts. Das Denken des Lebens. Fragmente einer Geschichte der Subjektivität" (Suhrkamp 2001) und "Alternde Moderne" (Suhrkamp 2001). Im Jahre 2007 erschien im Suhrkamp Verlag seine Studie über den engagierten Intellektuellen: Sartre. Eine Philosophie des Als-ob. Schnitt und Gestaltung: Manfred Handler