Das Centrum für Jüdische Studien - Graz
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2006-12-15 from 10:30 to 12:00 |
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Ein Gespräch mit Mag. Dr. Gerald Lamprecht. Er ist Geschäftsführer und wissenschaftlicher Mitarbeiter des CJS. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der jüdischen Gemeinde in der Steiermark, Antisemitismus in Österreich, Jüdische und nichtjüdische Historiographie im 19. und 20. Jahrhundert. Vermögensentzug im Nationalsozialismus. Co-Autor und Herausgeber von "Jüdisches Leben in der Steiermark. Marginalisierung - Auslöschung - Annäherung" Schriftenreihe des CJS, 2004
Das Centrum für Jüdische Studien an Karl-Franzens-Universität Graz (CJS) wurde im Frühjahr 2000 als Verein zur Förderung des David-Herzog-Centrums für Jüdische Studien gegründet. Um eine Verwechslung mit dem bereits bestehenden David-Herzog-Fonds auszuschließen, wurde nach kurzer Zeit eine Namensänderung auf Centrum für Jüdische Studien vorgenommen. Als Obmann fungierte der seinerzeitige Rektor der Universität, Lothar Zechlin. Weitere Gründungsmitglieder waren Helmut Konrad und Dieter Binder.
Nach einer Übergangsphase, in der der Bezug zur Universität nur durch den Vereinsvorstand in personaler Hinsicht bestand, wurde das CJS auf Beschluss des Senates im Jahre 2001 der Universität angegliedert. Gleichzeitig wurde ein Leistungsvertrag mit ihr geschlossen. Das CJS verpflichtet sich darin u. a. zu Forschung und Lehre in jüdischen Studien, zur Herausgabe einer Zeitschrift (transversal) und einer Buchreihe (Schriften des Centrums für Jüdische Studien) sowie zum Aufbau einer Bibliothek.
Im gleichen Jahr wurde an der Universität auch eine Gastprofessur eingerichtet.