Wie gut ist der Mensch? Evolutionäre Aspekte von Helfen und Eigennutz
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2008-07-14 from 10:30 to 12:00 |
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Ein Vortrag aus der Reihe der Montagsakademie vom 19.Mai 2008. Es referiert O.Univ.-Prof. Dr. Heinrich Römer vom Institut für Zoologie der Karl-Franzens-Universität Graz
Abstract
Ist der Mensch tatsächlich von Natur aus „edel, hilfreich und gut“? Ist er daher anders als auch hoch entwickelte soziale Tiere, bei denen Verhaltensforscher und Evolutionsbiologen davon ausgehen, dass Kooperation und altruistisches Verhalten letztlich nur deshalb in der Evolution entstehen konnte, weil es für das Individuum nützlich ist? Die Frage, wie die komplexen Kooperationen in menschlichen Gesellschaften funktionieren ist hoch aktuell und beschäftigt ForscherInnen in der Philosophie, Soziologie, Psychologie, sowie in den Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Der Vortrag erläutert zunächst die Erklärungsmodelle aus der Sicht der Evolutionsbiologie und geht dann der Frage nach, ob diese ausreichen, um Hilfeleistungen und Kooperationen beim Menschen zu erklären.
Zur Person
Prof. Dr. H. Römer; verheiratet, 3 Kinder
Geb. 13.3.1948 in Kinheim/Krs. Wittlich (Deutschland)
Matura 1967
Studium der Biologie in Marburg und Bochum, Abschluss Diplom
Promotion am Institut für Zoologie, Ruhr-Universität Bochum
Wiss. Mitarbeiter am Zool. Institut, Universität Stuttgart-Hohenheim und am Institut für Zoologie, Ruhr-Universität Bochum
1986 Habilitation und Venia legendi im Fach „Zoologie“
1987 –1991 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
seit 1992 O.Univ.-Prof. am Institut für Zoologie der Karl-Franzens-Universität
Forschungsaufenthalte: Leningrad (Sowjetunion); Beijing (VR China); Toronto (Kanada); Perth (Australien); Amazonien (Venezuela); Panama; Bangalore (Indien)